Yann-Vari Schubert „while we never see the moon“

Yann-Vari Schubert „while we never see the moon“

Yann-Vari Schubert „while we never see the moon“

Am 24. Februar um 18 Uhr eröffnen wir gemeinsam mit dem Künstler Yann-Vari Schubert die Ausstellung „while we never see the moon“.

In seiner Ausstellung präsentiert Yann-Vari Schubert eine raumgreifende Gesamtinstallation, innerhalb derer er subtil unsere perzeptiven Gewohnheiten untersucht. Ein lyrischer Text verbindet alle Elemente der Ausstellung, wobei allerdings jede künstlerische Arbeit autark bleibt. „while we never see the moon“ befragt unsere Wahrnehmung von den Momenten des Entstehens und Verschwindens, des Werdens und Vergehens und nimmt dabei letztendlich nicht weniger in den Fokus als die Frage, wie sich Existenz an sich von uns definieren, wahrnehmen und diskutieren lässt.

Der Titel der Ausstellung begegnet uns in „while we never see the moon“ auf unterschiedliche Weise: Als Gedanke daran, dass wir den Mond von der Erde aus niemals komplett sehen können, weil er eine Seite hat, die im Schatten liegt und die wir nicht kennen, als auditive Zeile eines Gedichts, die, kaum ausgesprochen sogleich wieder verschwindet um weiteren Strophen zu weichen und auch als typografisches, formales Element in Yann-Vari Schuberts filigranen künstlerischen Arbeiten, welches sich – fast den unterschiedlichen Mondphasen gleich – je nach Standort des Betrachters mal den Blicken präsentiert, ihnen fast auszuweichen scheint oder entzieht.

Yann-Vari Schubert wurde 1984 in Göttingen geboren. Bis 2014 studierte er an der Hochschule für bildene Künste in Hamburg, und graduierte bei Matt Mullican mit einen Master of Fine Arts. Schuberts Arbeiten waren bereits in der Bundeskunsthalle Bonn, dem Kunstverein Leipzig und dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen Düsseldorf zu sehen.

 

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